Milk to go

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Weil Stillen das Leben einfacher macht

Das Klischeefoto von der entspannten, stillenden Mutter und ihrem zufriedenen Kind an der Brust ist vermutlich nicht im Frühwochenbett aufgenommen worden. In den ersten Tagen nach der Geburt benötigen Mutter und Kind viel Ruhe und Erholung und genug Intimsphäre, um das Stillen zu üben. Hier steht mit der Hebammen-Betreuung im Wochenbett der Mutter bzw. den Eltern eine bestens ausgebildete Fachkraft zur Seite, die auch beim Auftreten von Anfangshürden Rat weiß.

Milk to go: Stillen will geübt werden

Das Kind kommt zur Welt, weiß instinktiv, wo die mütterliche Brust zu finden ist, und hat die Fähigkeit zu saugen. Die Mutter möchte ihr Kind instinktiv zur Brust nehmen. Meist klappt das Anlegen spontan sehr gut, manchmal braucht es aber auch einfach etwas Übung, um diese beiden instinktiven Handlungen zusammenzuführen. „In der Praxis vergleiche ich das ganz gerne mit der ersten Fahrstunde. Viele Dinge sind gleichzeitig zu tun. Das Schalten erscheint furchtbar kompliziert. Die meisten von uns können sich aber nicht erinnern, in der wievielten Fahrstunde wir dann Routine bekamen. Rückblickend sagen wir, das ging ganz schnell. Beim Stillen ist es genauso – ganz von selbst wird das Anlegen in kurzer Zeit zur Routine und jedes Mutter-Kind-Paar findet seine bevorzugte Position“, sagt Hebamme Romana Wagner, Stillreferentin des Österreichischen Hebammengremiums.

Vorteile des Stillens hängen von der Dosis ab

Die meisten Mütter erleben ihre Stillzeit als einen sehr positiven Lebensabschnitt und erinnern sich gerne daran zurück. Am Ende der Wochenbettzeit gilt es daher, Mütter bzw. Eltern nochmal zu informieren, dass viele Vorteile des Stillens dosisabhängig sind.

Die WHO empfiehlt, Babys in den ersten sechs Lebensmonaten ausschließlich zu stillen und dann langsam, Schritt für Schritt feste Nahrung anzubieten. Wenn die Mutter parallel dazu weiterstillt, dann erleichtert das dem Baby die Verdauung der für ihn neuen Nahrung und sorgt für eine bessere Aufnahme einzelner Nährstoffe. Auch im zweiten Lebenshalbjahr fördert das Stillen die Entwicklung des Kindes optimal.

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